Methoden

Folgende Methoden liegen meiner ganzheitlich orientierten Behandlungsweise zugrunde:

 

Body-Mind Centering®

wurde als körpertherapeutische Methode von der Amerikanerin Bonnie Bainbridge Cohen aus Ansätzen der Ergo-, Bewegungs- und Tanztherapie weiterentwickelt. Anatomie wird durch Berührung, Bewegung und Stimme lebendig erfahrbar. Auf der Grundlage frühkindlicher Bewegungsentwicklung können ausgelassene Entwicklungsschritte – sowohl physiologisch als auch psychologisch – durch gezielte Übungen nochmals integriert werden. BMC wirkt sich auch sehr heilsam in der Behandlung von psychischen Erkrankungen aus.

 

 

Gesprächstherapie

In der Gesprächstherapie wird der Klient vom Therapeuten darin unterstützt, seine Gefühle, Empfindungen und Gedanken selbst zu erforschen und die eigenen Ressourcen zu entdecken. Ziel ist es, den inneren Wachstumsprozess anzuregen und dem Klienten zu ermöglichen, sein Erleben und damit verbundenen Konflikte zu verstehen und zu verändern.

 

Somatic Experiencing ® (SE)

ist eine körperorientierte Methode zur Bewältigung von traumatischem Stress nach Dr. Peter A. Levine. Ziel ist es, die natürliche Selbstregulation im Nervensystem wieder herzustellen und die Symptome von Traumafolgestörungen zu wandeln. in der SE-Arbeit wird nonverbale Kommunikation mit dem Körpergedächtnis ermöglicht, ohne dass zu einer Retraumatisierung kommt. Im Mittelpunkt steht das Nach- und Aufspüren (Tracking) von Körperempfindungen und -impulsen, Emotionen, inneren Bildern, Gedanken und Überzeugungen. Weitere Elemente im Bewältigungsprozess sind die Aktivierung von Ressourcen; Pendeln zwischen Traumaspuren im Körper und Ressourcen, Zentrierung und Erdung; Aufgreifen von Körperimpulsen und Titration (kleinschrittiges Vorgehen).

 

Authentic Movement

ist eine freie Bewegungspraxis in Stille, die von Mary Starks Whitehouse aus Ihrem Verständnis für zeitgenössischen Tanz und Psychoanalyse begründet wurde . Ein Mover (Sich bewegende Person) bewegt sich in mit geschlossenen Augen und folgt Bewegungsimpulsen, die von innen heraus entstehen. Dabei wird er von einem Witness (bezeugende Person) achtsam und ohne Wertung begleitet. Mit zunehmender Praxis entfaltet sich ein psychologisch vielschichtiger Prozess, der das Selbstvertrauen, das Mitgefühl und die Präsenz stärkt.